Goldberg, März 2014

Aus Stadtgeschichte Halle
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Im März diesen Jahres war ich (Alex?) mit meinem Jungen zur Freizeitgestaltung auf dem Gelände des Nutztiergartens am Goldberg (Zum Goldberg 20, 06118 Halle). Als ich Zeit hatte die Pflanzen auf dem Gelände anzusehen, viel mir die Höhe und die Stammdicke der Bäume auf. Es ist ganz deutlich, dass sie (die Bäume) noch nicht sehr alt waren. Das Gelände, welches während der NS-Zeit als Außenlager des KZ-Buchenwaldes diente, muss in diesen Tagen auch von Ferne relativ gut einsehbar gewesen sein. Die nur wenige hundert Meter entfernte Siedlung und deren Bewohner müssen von dem Lager, den Gefangenen und ihren qualvollen Tagesabläufen gewusst haben. Meine Großmutter (geb.1933) die seit frühester Kindheit in der am Goldberg befindlichen Goldbergstraße lebt, wusste von den Arbeits- und Wohnstädten der Inhaftierten in ihrem Wohnumfeld (Frohe Zukunft, Goldberg, Mötzlich) und somit auch von ihren Lebensbedingungen. Aus mehreren Gesprächen, welche wir immer mal wieder zögerlich mit Ihr (meiner Großmutter) führten ist uns dies unmissverständlich deutlich geworden. Während der Zeit am Goldberg zeigte mir Gott, dass an diesem Ort die Gefangenen schweres Leid ertragen mussten und sogar Menschen dort gehängt und erschossen wurden. Ich empfand ganz deutlich, dass Schuld auf dem Land liegt, und dass diese gesühnt werden müsse, damit die Stadt Halle in die Freiheit geführt wird, welche Gott für die Stadt und der in ihr lebenden Menschen hat.

Ich fragte den Heiligen Geist nach dem „Wie“, wie Buße möglich sei und was dafür zu tun ist. Und ich empfand auch nach mehreren Prüfen, das mindestens zehn Personen über das Gelände laufen und alle 100m Wein des Abendmahls auf den Erdboden gießen sollen um die Blutschuld / Schuld zu sühnen. Die Begehung des Geländes (des Goldberges) solle drei Stunden andauern und von Gebet begleitet sein. Später erinnerte ich mich an die Fürbitte Abrahams für Sodom und Gomorra (Genesis 18.24+) und bat den Heiligen Geist diese Forderungen herabzusetzen, weil ich nicht wusste, wo die 10 Personen zu finden seien. Ich empfinde dies als einen weiteren Schritt der Freisetzung des Landes auf dem -Wir leben- sehr wichtig.

In der Folge des Reden Gottes März stieß ich auf folgende Literatur.


Udo Grashoff, Das vergessene Lager - Das Außenkommando des KZ-Buchenwald in Halle/Saale 1944/45, hrsg. vom Zeit-Geschichte(n) e.V., Halle/Saale 2010

Osterloh, Albert: Chronik Mötzlich 2012. bearb. von E.Bein, H.Bringezu, G.Klein, O.Lilienthal, D. Lücke, A. Osterloh, A.Sames, H. Tauchnitz. epubli Verlag, Berlin 2012

Evangelische Heilandsgemeinde Halle (Hrsg.): Heilandskirche - Heilandsgemeinde 1938–2008. Eine Chronik über 70 Jahre [Festschrift]. Halle (Saale) 2008.